Hochschulentwicklungsplan Hochschule Aschaffenburg


Das Hochschulsystem hat sich in den letzten Jahren stark ausdifferenziert. Besonders im Rhein-Main-Gebiet ist die Konkurrenz mit anderen Hochschulen deutlich zu spüren. Diesen Herausforderungen kann eine kleine Hochschule wie die Hochschule Aschaffenburg nur mit einer ganzheitlichen Herangehensweise begegnen. Es bot sich daher an, die Erstellung eines Hochschulentwicklungsplans in die derzeit laufenden Zielvereinbarungen mit dem Freistaat Bayern zu verankern. 

Auf Anregung der erweiterten Hochschulleitung wurden vier Arbeitsgruppen gebildet: Studium, Lehre und Weiterbildung, Forschung und Transfer, Internationalisierung sowie Personal, Infrastruktur und Organisation. Alle interessierten Hochschulmitglieder waren eingeladen, sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen in die Arbeitsgruppen einzubringen. Im Mittelpunkt stand der Gedanke, alle mitzunehmen, da eine Umsetzung des Hochschulentwicklungsplans nur mit den Menschen möglich ist, die an der Hochschule arbeiten und studieren.

In die verschiedenen Arbeitsgruppen haben sich insgesamt ca. 70 Personen eingebracht. Die Beteiligten haben besonders die konstruktive, offene Atmosphäre und die Diskussionen auf Augenhöhe geschätzt. Sie haben Stärken und Schwächen analysiert, das Leitbild besprochen und Herausforderungen benannt. Auf dieser Basis wurden Ziele und Vorschläge für Maßnahmen entwickelt, die sich im vorliegenden Dokument wiederfinden. Die Arbeitsgruppen haben auch Ideen für die Umsetzung eingebracht. Darüber hinaus waren die Arbeitsgruppen ein wichtiger Begegnungsort und haben zu einem besseren gegenseitigen Verständnis innerhalb der Hochschule beigetragen.

Der Hochschulentwicklungsplan wird eine große Hilfe für die Verhandlung der kommenden Zielvereinbarungen sein, denn es besteht so die Chance, frühzeitig eigene Ideen und Prioritäten in künftige Verhandlungen mit Politik und Gesellschaft einzubringen.

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