Bedeutung der Vakuumtechnik

Bei sehr vielen industriellen Fertigungstechnologien wird Vakuum (also ein Unterdruck) benötigt. Beispiele sind:

  • High-Tech-Beschichtungen aller Art (weitere Details)
  • Halbleitertechnik
  • Medizintechnik
  • Analytik
  • Trocknung von Produkten


Während bei der wichtigsten Überdruckanwendung, der Hydraulik, Drücke von einigen 100 bar verwendet werden (also 3 Zehnerpotenzen größer als der Normaldruck) erstreckt sich der technisch eingesetzte Vakuumbereich bis zu 10-11 bar. Der Druck ist also 11 Zehnerpotenzen geringer als der Normal­druck! Entsprechend aufwändiger und interessanter ist die Technik, diese Drücke zu erreichen, zu messen, zu kontrollieren und zu nutzen.

Vorlesung Vakuumtechnik

Studierende führen praktische Versuche durch

 

Das Labor für Beschichtungstechnik bietet Vorlesungen zu den Grundlagen der Vakuumtechnik an. Themen der Vorlesungen sind insbesondere:

  • Grundlagen der Gasströmungen, Leitwerte
  • Pumpen und Bauelemente
  • Vakuummessgeräte
  • Anwendungen der Vakuumtechnik

 

Wesentlicher Bestandteil der Vorlesung sind praktische Versuche (Experimente), die die Studenten selbst durchführen. Hierfür stehen umfangreiche Versuchsaufbauten zur Verfügung.

Exponate

Vielfältige Exponate veranschaulichen die Technik der Vakuumerzeugung und Druckmessung.

Einige Exponate wurden dankenswerterweise von den Firmen Pfeiffer Vacuum, Asslar und Oerlikon Leybold Vacuum, Köln kostenlos zur Verfügung gestellt.

Schnittmodell einer Drehschieberpumpe