Es kann so schnell gehen. Von einem Moment zum nächsten kann sich ein ganzes Leben verändern - ein Unfall, ein Schlaganfall, Altersdemenz. Ein Familienmitglied wird pflegebedürftig und damit ändert sich oftmals auch das Leben der nächsten Angehörigen.

Für viele Menschen ist die Pflege der eigenen Eltern, des Ehepartners oder des Kindes ein Teil des Alltags, eine Herausforderung, bei der es gilt, Kräfte zu vereinen und beteiligte Personen und Institutionen optimal zu vernetzen.

Die Hochschule Aschaffenburg möchte Sie soweit wie möglich unterstützen, mit dieser Herausforderung fertig zu werden.

Erste Schritte in der Pflege

Pflegebedürftigkeit tritt häufig unerwartet ein und stellt Angehörige vor große Herausforderungen. Hier werden Ihnen erste Informationen über ihre rechtlichen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt.

Erste Schritte zur schnellen Hilfe

Ratgeber Pflege des Bundesministeriums für Gesundheit

Das Wichtigste über die Pflegestärkungsgesetze

Pflegefinanzierung

Informationen zur Pfegefinanzierung erhalten Sie auf den folgenden Seiten:

Familienpflegezeit

Finanzielle Unterstützung

Beratung und Unterstützung

Informationen der Stadt Aschaffenburg

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Aschaffenburg kann Ihnen Hilfestellungen sowie weitere Informationen zum Thema Pflege geben.

Speziell zum Thema "Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf/Studium" referierte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aschaffenburg, Frau Dr. Hiltrud Höreth, am 28.10.2015 an der Hochschule Aschaffenburg. Ihren Vortrag sowie eine Notfallmappe und eine Liste mit relevanten Adressen hat Frau Dr. Höreth zur Verfügung gestellt:

Pflegeflyer der Stadt Aschaffenburg

Vortrag "Vereinbarkeit Familie, Pflege und Beruf/Studium"

Notfallmappe

Infoblatt_Wichtige Adressen

Weitere Informationen finden Sie auch bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Aschaffenburg unter www.aschaffenburg.de

 

Älterwerden in Aschaffenburg

Seniorenwegweiser

 

Pflegehotline für Unterfranken

Unter der Telefonnummer 0180 20 97070 beantwortet die Caritas alle Fragen zur ambulanten und stationären Pflege, zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige, zu Hilfen für Menschen mit Demenz, zu Essen auf Rädern und weiteren Themen rund um die Pflege.

 

Übersicht und Information der Caritas

Unter www.pflege-unterfranken.de stellt die Caritas eine Übersicht über sämtliche Caritas-Einrichtungen im Bereich Altenhilfe eine Vielzahl
wichtiger Informationen für pflegebedürftige Menschen und deren
Angehörige zur Verfügung. Zielgruppe der Caritas Pflegehotline und des
Internetauftritts sind insbesondere pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige.

 

Servicetelefon für Pflegende und Gepflegte

Um Fragen wie z.B. "Wie wird Pflege organisiert? Welche Einrichtungen oder Dienste gibt es? Welche Kosten entstehen?" zu beantworten, steht das Servicetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Verfügung. Als Lotse zu den Angeboten vor Ort für alle Fragen rund um das Thema "Pflege und Hilfe im Alter" soll es Hilfe und Unterstützung bieten.

Das Servicetelefon Wege zur Pflege ist montags bis donnerstags von 9 Uhr bis 18 Uhr unter 01801 - 50 70 90 oder 030 / 201 791 31 zu erreichen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf dem Informationsportal des Bundesfamilienministeriums unter www.wege-zur-pflege.de 

Hilfe für Helfende

Menschen, die ihre Angehöigen pflegen, verdienen jeglichen Respekt.

Pflege ist nicht nur ein Knochenjob, sondern belastet auch immens die Psyche. Manchmal zieht sie sich über lange Zeit hin, im Durchschnitt sind es rund acht Jahre, die Angehörige pflegen. Sie stehen oft unter einem enormen Druck; es ist ihnen oft nicht möglich, eine Nacht durchzuschlafen, ohne dass der zu Pflegende Hilfe benötigt, sie haben einen erhöhten Koordinierungsaufwand, um den sonstigen Alltag mit den Pflegeaufgaben in Einklang zu bringen und fühlen sich oft mit der Situation überfordert. 

Unterschätzen Sie diese Belastung nicht und holen Sie sich Unterstützung - auch und gerade für Ihre Psyche. Es ist keinem gedient, wenn Sie im Verlauf der Zeit "nicht mehr können", am allerwenigsten Ihnen!

Oftmals helfen Gespräche und Unterhaltungen mit anderen Pflegenden. In Aschaffenburg stehen die folgenden Einrichtungen zur Seite:

Gesprächskreis für pflegende Angehörige
Kontakt: Frau Bettina Metz oder Frau Silke Böttcher
Tel. 06027/477-0
Am letzten Dienstag im Monat von 15.30 bis 17:00 Uhr im Haus St. Vinzenz von Paul (Caritas), Kleinostheim

Geistliche Seelsorge
Für Menschen, die geistlichen Beistand wünschen:
Familienseelsorge Dekanat Aschaffenburg
Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg
Telefon: 06021/392150

Evang.-Luth. Dekanat
Pfaffengasse 13
63739 Aschaffenburg
Telefon: 06021/380412

Telefonseelsorge
Träger: Caritas und Diakonisches Werk Untermain:
Telefon: 0800/1 11 01 11 oder 1 11 02 22

Online-Austauschformplattform „rehacafé"
Hier können Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen, ihre Sorgen loswerden oder auch Tipps und Hilfen erhalten:
www.rehacafe.de

Hospizgruppe
Fast zu jeder Tätigkeit als pflegender Angehöriger gehört es auch, sich früher oder später mit dem Tod des zu Pflegenden auseinandersetzen zu müssen. Hierbei kann die Hospizgruppe Aschaffenburg mit ihren Selbsthilfegruppen und sonstigen Angeboten unterstützen – auch, wenn der Todesfall
bereits eingetreten ist und die Hinterbliebenen sich der Trauerarbeit stellen müssen. Nähere Infos zu diesem Verein gibt es unter:
www.hospizgruppe-aschaffenburg.de

Generationenpartnerschaft „Tatendrang“ (Caritas)
Diese Partnerschaft will Brücken zwischen den Generationen bauen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter bieten Dienste für ältere Menschen und pflegende Angehörige an, die Kontakt, Unterstützung und/oder Entlastung suchen. Möglich sind bspw. Begleitung bei Spaziergängen, Einkaufsbummeln oder sonstigen Erledigungen, gemeinsames Basteln, Briefe schreiben, spielen,
vorlesen oder einfach auch nur reden.
www.caritas-aschaffenburg.de/dienste/tatendrang
Kontakt:
Caritasverband Aschaffenburg - Stadt und Landkreis e.V
Allgemeine Sozialberatung
Frau Adelheid Maskow (06021/392-204)
oder: Herr Burkhardt Oberle (06021/392-206)
Treibgasse 26 (Martinushaus)
63739 Aschaffenburg