16.01.2018

Bitcoins & Blockchains

Kategorie: Termine

Einige Erklärungen und Einschätzungen

Die Möglichkeit der zentralen Speicherung fälschungssicherer Daten – dies nimmt die Blockchain-Technologie für sich in Anspruch. Es handelt sich dabei um eine Art Buchführungsdatenbank, bei welcher Datensätze mithilfe kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Die Anwendungsgebiete für die Blockchain-Technologie sind durchaus mannigfaltig, insbesondere sind es solche, die vollständig ohne das Vertrauen in eine zentrale Verwaltung auskommen sollen. In einer Blockchain können zum Beispiel Immobiliengrundbücher, Systeme elektronischer Gesundheitskarten oder das Auditing von Softwareprozessen abgebildet und deren Transaktionen mit Zeitstempel und digitaler Signatur fälschungssicher dokumentiert werden.

Das wohl prominenteste Anwendungsgebiet von Blockchains sind (digitale) Pseudo-Währungen wie Bitcoins. Erstmalig 2009 hat der Bitcoin das Licht der Welt erblickt und ist seither die am schnellsten wachsende Digitalwährung. Das Image der Währung ist nicht gerade das Beste: Man sagt ihr nach, die Währung von Drogenhändlern, Geldwäschern und Passfälschern zu sein. JP-Morgan-Chef Jamie Dimon bezeichnet die Digitalwährung gar als „Betrug“.

Wie funktionieren also Blockchains und für welche Bereiche kann man sich diese Technologie zunutze machen? Wie seriös ist sind Bitcoins? Steuern wir auf eine Spekulationsblase zu?

Prof. Dr. Georg Rainer und Hofmann und Prof. Dr. Erich Ruppert, beide Hochschule Aschaffenburg, erklären in der Netzwerkveranstaltung „Bitcoins & Blockchains - einige Erklärungen und Einschätzungen“ die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile der Technologie und nehmen die Phänomene digitaler Währungen kritisch unter die Lupe. Die Veranstaltung findet am 16. Januar 2018 ab 16:00 Uhr in den Räumen von mainproject 2018 (ICO) statt.

Anmeldungen bitte bis 9. Januar 2018

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