Mit „Technik ohne Grenzen e. V.“ die eigenen Kompetenzen erweitern

Kategorie: Öffentlich

Dr. Ulrich Pütz stellt den Verein "Technik ohne Grenzen e. V." vor

Der gemeinnützige Verein bietet den Studierenden interessante Alternativen zum klassischen Studentenleben.

 

„Wir wollen unser technisches Wissen und langjährige Erfahrung sinnvoll einsetzen, um anderen Menschen zu helfen. Insbesondere sollen auch Studierende die Möglichkeit erhalten, durch Einsatz von technischem Know-how interkulturell auf dieser Welt in vielfältiger Art und Weise zu helfen.“ Das sind die Leitgedanken der Regionalgruppe Aschaffenburg/Alzenau des Vereins „Technik ohne Grenzen e. V.“, die Dr. Ulrich Pütz im Rahmen einer Vereinsvorstellung an unserer Hochschule besonders betonte.

Der Verein hat sich die Verbesserung der Lebensbedingungen in Entwicklungsländern zum Ziel gesetzt, so dass die Menschen eine lebenswerte Zukunft in ihrer Heimat vor sich haben. Dies erreicht die in Aschaffenburg/Alzenau ansässige Regionalgruppe seit mittlerweile fast zehn Jahren durch praxisnahe, an die Situation angepasste Entwicklungszusammenarbeit, gezielte Ausbildung und Hilfe zur Selbsthilfe für die Beteiligten und Betroffenen.

Als eine Non-Profit-Organisation ist „Technik ohne Grenzen e. V.“ auf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. Vereinsmitglieder und Spenden angewiesen. Umso erfreulicher ist es, dass der Verein mittlerweile zahlreiche Sponsoren und Kooperationspartner hat, die diese wohltätigen Aktivitäten unterstützen. Unter anderem zählen dazu das Klinikum Aschaffenburg, die Diözese Würzburg, Lions Club und Rotary Club Aschaffenburg und einige Privatunternehmen.

Während einige Projekte bereits abgeschlossen sind, plant die Regionalgruppe Aschaffenburg/Alzenau wieder neue Vorhaben: So soll in Tansania, in dem Ruanda Mission Hospital die Stromversorgung optimiert werden und mit Hilfe von mehreren Schulungsprojekten die Kenntnisse der Mitarbeiter auf dem Gebiet der EDV, Hygiene/Gesundheit, Monitoring Wasserqualität und Sicherheitsschutz erweitert werden.

Für den Fachbereich Multimediale Kommunikation und Dokumentation, liegen dem Verein ebenfalls erste Projektideen vor: Für den in Thailand fertiggestellten Verbrennungsofen für medizinische Abfälle soll eine detaillierte Anleitung zur Ofenbedienung in Form von Videoanleitungen entstehen.

Dr. Pütz und die anderen Vereinsmitglieder blicken der Zukunft optimistisch entgegen, zugleich sind sie sich dessen bewusst, dass sich der Erfolg ihrer Tätigkeit dauerhaft nur halten wird, wenn sie zahlreiche Unterstützer – sei es in Form von Spenden, Partnerschaften oder aktivem Engagement – finden.

Deshalb: Studierende, die Interesse an interkultureller Erfahrung haben, Projektverantwortung übernehmen wollen oder im Rahmen einer Studienarbeit ihre Ideen in Kooperation mit den „Technik ohne Grenzen e. V.“ realisieren möchten, sind bei dem Verein herzlich willkommen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Plattform Moodle, unter den hochschulweiten Kursen oder erhalten diese direkt über Dr. Ulrich Pütz (ulrich.puetz@teog.de).