Aktuelles Know-how zur elektrischen Sicherheit in der Leistungselektronik

Kategorie: Öffentlich

B.Eng. Steffen Glaab bestimmt mit Teilnehmern das Ersatzschaltbild eines Transformators.

Dipl.-Ing.(FH) Rüdiger Mann hält einen Vortrag über den sicheren Einsatz elektrischer Messtechnik.

B.Eng. Philipp Kempf bei einer der Messungen der EN 60204-1 „Maschinensicherheit“

Cluster-Schulung mit Laborpraxis für Leistungselektroniker und Antriebstechniker

 

Die stetig steigenden Leistungen bei umrichtergespeisten Antrieben in der Industrie sowie in elektrischen Straßenfahrzeugen erfordern von Entwicklungs- und Projektierungsingenieurinnen und -ingenieuren einen sicheren Umgang mit der erforderlichen Messtechnik. In der „Jahresunterweisung für Leistungselektroniker und Antriebstechniker gemäß ArbSchG, BetrSichV, DGUV“ haben Mitarbeiter der Hochschule Aschaffenburg jetzt die dazu notwendigen Normen und deren praktische Umsetzung vermittelt. Das gemeinsam mit dem Cluster Leistungselektronik organisierte Seminar mit Laborpraxis zu diesem Themenkomplex fand erstmals am Dienstag, den 25. September 2018, im Labor für elektrische Maschinen und Antriebe statt. 

Insgesamt besuchten 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von renommierten Industrieunternehmen sowie von Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland die Schulung, um hier aktuelle Informationen zu wichtigen Sicherheitsthemen zu erhalten. Im Rahmen der Workshops wurden verschiedene Systeme zur normenkonformen Messung an Umrichtern und Maschinen vorgeführt.

Die wichtigsten Normen und Vorschriften erläuterte Dipl.-Ing.(FH) Rüdiger Mann praxisnah an vielen Beispielen aus dem Bereich Labor und Fertigung. B.Eng. Steffen Glaab leitete einen Workshop zur Ersatzschaltbildbestimmung eines Transformators. Um Messungen von elektrischen Größen an umrichtergespeisten Antrieben ging es bei M.Eng. Christian Hussi. B.Eng. Dominik Stürmers Workshop beschäftigte sich mit Hochstrom- und Hochspannungsmessung und B.Eng. Philipp Kempf und Dipl.-Ing.(FH) Rüdiger Mann widmeten sich den Messungen nach der Norm EN 60204-1 zur Maschinensicherheit. Am Ende der Veranstaltung erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat, um zu dokumentieren, dass sie die Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahme erfolgreich absolviert haben.