Digitalisierung der Hochschullehre

Kategorie: Öffentlich

Prof Dr. Jürgen Handke bei seinem Seminar an der Hochschule Aschaffenburg am 3.12.2018

Quelle: Youtube-Video von und mit Professor Handke zu den Trends der digitalen Lehre 2018

Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg war mit einem Workshop zu Gast an der h-ab.


2015 erhielt er mit dem Ars-legendi-Preis für exzellente Hochschullehre vom Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz den höchsten deutschen Lehrpreis für „Digitales Lehren und Lernen“. Jetzt hielt Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg an der Hochschule Aschaffenburg einen vom DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik – angebotenen Workshop zum Thema „Flipped Classroom in der Hochschullehre“ und vermittelte den 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wertvolle Impulse für die digitale Lehre. 14 von ihnen kamen von der h-ab, insgesamt waren 11 Professorinnen und Professoren darunter. 

Handke zeigte die Trends der digitalen Bildung im 21. Jahrhundert auf. Auch gab er hilfreiche Anregungen und Tipps zum Erstellen von Lehrvideos. Einen Teil seines Seminares hielt der Marburger Professor in Form eines Webinars bei e-teaching.org vor den Augen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aufgefordert waren, dieses zu „besuchen“ und live mitzudiskutieren.

Unter dem Motto „So geht’s – 6 Schritte in die Digitalisierung der Lehre“ hatte der Workshops zum Ziel, fächerübergreifende sowie fachspezifische Konzepte zu erstellen, wie digitale Elemente für die Lehre aus offenen Bildungsmaterialien gewonnen oder selbst erstellt werden können. Darüber hinaus erläuterte Jürgen Handke anhand praktischer Beispiele, wie sich die digitalen Elemente in den aktuellen Lehrprozess einbinden lassen. Außerdem wurden für Hochschulen digitalisierte Szenarien im Einzelnen gezeigt und kritisch durchleuchtet, wie Flexible On Campus Formate (FLOCKs), Online-Kurse, Massive Open Online Courses (MOOCs) und Professional Massive Open Online Courses (pMOOCs).

Jürgen Handke ist Professor für Anglistik. Er setzt sich schon lange für eine Lehre mit digitaler Unterstützung und das „Inverted Classroom“-Modell ein. Handys, Laptops und Tablets sind bei ihm im Hörsaal gern gesehen und auch Roboter verwendet er.