10.000 Euro für die praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung 

Kategorie: Öffentlich

v.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Pasckert, Jürgen Schäfer, Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Prof. Dr. Wilfried Diwischek und Prof. Dr. Peter Gordon Rötzel

​​​​​​​Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau finanziert Software im Labor für Wirtschaftsinformatik der Hochschule


Einen Betrag von 10.000 Euro stellt die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau auch in diesem Jahr wieder der Hochschule zur Verfügung. Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schäfer übergab die Spende am 6. Dezember 2018 dem Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Wilfried Diwischek. Mit dem Geld wird die professionelle Software-Ausstattung von 20 Rechnerarbeitsplätzen im Labor für Wirtschaftsinformatik gesichert.

„Die Digitalisierungswelle rollt unaufhaltsam auf alle Bereiche der Wirtschaft zu“, stellt Präsident Diwischek in seinen Dankesworten heraus. „Damit unsere Absolventinnen und Absolventen den steigenden Anforderungen im Berufsleben vom ersten Tag an gewachsen sind, müssen wir sie im Studium entsprechend vorbereiten. Daher muss die Standardsoftware der Firmen auch Standardsoftware in unserer Ausbildung sein."

Im Jahr 2002 wurde das Labor für Wirtschaftsinformatik gegründet und steht seitdem allen Studierenden, Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Aschaffenburg offen. In den beiden vergangenen Semestern haben über 600 Studierende an den dort angebotenen Lehrveranstaltungen teilgenommen.

Aktuelle Software zum Erwerb berufsqualifizierender Kenntnisse
Zur Software-Ausstattung gehört eine große Auswahl an Microsoft-Produkten, ARIS Architect & Business Designer zur Modellierung und Simulation von Geschäftsprozessen, bis hin zu DATEV, einer Software für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte. Weiterhin stehen allen Studierenden zwei stets aktuelle und vollwertige SAP-Enterprise-Resource-Planning-Systeme zur Verfügung, mit denen beinahe sämtliche Abteilungen und Prozesse von Industriebetrieben abgebildet, gesteuert und simuliert werden können. 
„Allein im laufenden Jahr 2018 werden über 400 Studierende beider Fakultäten an diesen SAP-Systemen ausgebildet. Darüber hinaus werden weitere 100 Studierende an einem SAP-Business-ByDesign-System geschult – einem cloudbasierten ERP-System für mittelständische Unternehmen“, erläutert Laborleiter Prof. Dr. Andreas Pasckert.

Die an der Hochschule Aschaffenburg erworbenen Kenntnisse sind in einem hohen Maße berufsqualifizierend und besonders dazu geeignet, erworbenes betriebswirtschaftliches Wissen praxisorientiert anzuwenden und zu festigen. Praktische Fallstudien und realitätsnahe Unternehmensplanspiele ergänzen das Angebot.

Spende stellt praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung sicher
Ziel der Hochschule Aschaffenburg ist es, allen Studierenden ein umfassendes Spektrum an zeitgemäßen Softwareprodukten für Lehre und Forschung zur Verfügung zu stellen und dadurch die Chancen der Absolventinnen und Absolventen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Dies ist jedoch mit hohen Kosten verbunden und aus dem Hochschuletat nur in eingeschränktem Maße zu realisieren. Damit diese Ausbildung aller Studierenden mit aktuellen Produkten dauerhaft gewährleistet werden kann, ist die Hochschule auf die regelmäßige und großzügige Spende der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau angewiesen.