20.11.2015 Von: Herzog

Ausgezeichnete Absolventin

Kategorie: Öffentlich

Louisa Braunwarth (rechts) wurde für ihre Masterarbeit im Studiengang Elektro- und Informationstechnik mit dem Kulturpreis der Bayernwerk AG ausgezeichnet. Laudatorin war die Journalistin und Moderatorin Anja Reschke.

Louisa Braunwarth erhält Kulturpreis der Bayernwerk AG

Louisa Braunwarth (rechts) wurde für ihre Masterarbeit im Studiengang Elektro- und Informationstechnik mit dem Kulturpreis der Bayernwerk AG ausgezeichnet. Laudatorin war die Journalistin und Moderatorin Anja Reschke.

Louisa Braunwarth wurde am Mittwochabend im Beisein des Bayerischen
Kunst- und Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle mit dem Kulturpreis
Bayern ausgezeichnet. Neben fünf Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wurden für die Wissenschaft die besten Absolventen und Doktoranden aller bayerischen Hochschulen bei einer feierlichen Veranstaltung in der ESKARA- Kulturarena in Essenbach bei Landshut mit dem Preis gewürdigt. Louisa Braunwarth wurde für die Hochschule Aschaffenburg ausgezeichnet. Sie  erhält ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.

Bruno Jonas, Eugen Gomringer, Brigitte Hobmeier, Christiane Karg, Ingo Maurer und Thomas von Steinaecker hießen die Kunstpreisträger des Abends. Neben Ihnen erhielt Louisa Braunwarth für ihre Abschlussarbeit den Kulturpreis Bayern. Zum elften Mal wurde der Kulturpreis Bayern verliehen. Die jährliche Auszeichnung für Künstler und junge Akademiker verleiht die Bayernwerk AG in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. „Der Kulturpreis Bayern verbindet Kulturgenerationen und schlägt eine Brücke zwischen Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft. Der Kulturpreis Bayern wird immer mehr zur Plattform für Begegnung und Gedankenaustausch. Und da müssen unsere jungen Nachwuchsakademiker und junge Künstlergenerationen ihren festen Platz haben“, betont der Vorstandsvorsitzende des Bayernwerks, Reimund Gotzel.

Louisa Braunwarths Masterarbeit im Fach Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Aschaffenburg trägt den Titel „Life Cycle Assessment für Elektronikprodukte“. Darin beschäftigte sich die Kulturpreisträgerin mit der Analyse der ökologischen Auswirkungen eines Produkts über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg. Diese Methode nennt man „Life Cycle Assessment“ (LCA). Elektronikartikel verursachen Emissionen und Ressourcenverbrauch, nicht nur während der Rohmaterialgewinnung und Produktion, auch während des Gebrauchs, des Recyclings und der endgültigen Entsorgung. LCA bildet die Basis einer Optimierung dieser ökologischen Auswirkungen. Anhand von zwei Fallstudien untersucht und diskutiert die Eschauerin diese Methode. Neben einem ökologischen Vergleich von Löten und Sintern als Verbindungstechnologien von Chips in der Leistungselektronik analysierte sie mit der LCA-Methode einen LED-Scheinwerfer im Auto. Damit untersuchte Louisa Braunwarth, wann der erhöhte Produktionsaufwand von LEDs durch die Energieeinsparung aufgewogen wird. Das Fazit ihrer Masterarbeit ist, dass elektronische Produkte künftig möglichst energieeffizient entwickelt und designt werden müssen, um gegen die fortschreitende Zerstörung der Umwelt anzukämpfen.
Louisa Braunwarth bezieht dabei in ihrer Bewertung auch die Verfügbarkeit von Ressourcen und die Energieversorgung für uns und kommende Generationen mit ein.