Versuch 5: Burst-Impuls, leitungsgebundene Störungen

Die Norm, nach der dieser Versuch durchgeführt wird, legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Störfestigkeit von elektrischen/elektronischen Geräten gegen wiederkehrende schnelle transiente elektrische Störgrößen (Burst) fest. Kennzeichnend für den Burst-Impuls ist die kurze Anstiegszeit von 5 ns, die Impulsdauer von 50 ns und die niedrige Energie der Transienten. Er soll Unterbrechungen von induktiven Lasten, Prellen an Relaiskontakten usw. simulieren. 

Schnelle transiente elektrische Störgröße

Im wesentlichen unterscheidet man die folgenden Einkopplungsarten, durch die Prüfspannungen auf Leitungen oder Anschlüsse eines Prüflings übertragen werden können:

  • Einkopplung über Stromversorgungsschnittstellen
  • Einkopplung über Ein-/Ausgangsschnittstellen
  • Einkopplung über Erdungsanschlüsse

In diesem Versuch erfolgt die Einkopplung über eine kapazitive Koppelzange auf die Signalleitung eines Monitors.

Prüfaufbau mit kapazitiver Koppelstrecke