Modelle für ein duales Studium an staatlichen Hochschulen in Bayern


Unter dem Begriff „hochschule dual“ verbirgt sich eine Initiative von Hochschule Bayern e.V. Diese ist für die Koordination und Beratung zum dualen Studium in Bayern zuständig und kooperiert mit vielen bayerischen Hochschulen.
 
Grundsätzlich werden zwei Modelle angeboten.

Modell 1: Studium mit vertiefter Praxis

Studieninteressenten oder Studierende bis zum dritten Fachsemester suchen sich eine Praxistätigkeit in einem Unternehmen, das zum (gewünschten) Studienfach passt, und arbeiten gegen Entgelt bis zu 54 Wochen im Unternehmen mit.

Wie beim regulären Studienverlauf, umfasst auch das Studium mit vertiefter Praxis sechs theoretische und ein praktisches Studiensemester. Die zusätzlichen Praxisphasen finden jeweils in der vorlesungsfreien Zeit statt. Die Studiendauer verlängert sich also nicht.

Nach Möglichkeit wird gegen Ende des Studiums die Bachelorarbeit gemeinsam mit dem Unternehmen erstellt, wodurch die Studierenden zusätzliche Erfahrung sammeln können.
Dieses Modell kann bei jedem Bachelor-Studiengang der Hochschule Aschaffenburg gewählt werden.

Modell 2: Verbundstudium

Kennzeichen des Verbundstudiums ist die integrierte Berufsausbildung. Die Studierenden absolvieren parallel zum Studium eine berufliche Ausbildung (z.B. mit IHK-/ HWK-Abschluss) in einem Unternehmen.
Die Hochschule Aschaffenburg kooperiert derzeit mit den bayerischen Genossenschaftsbanken. Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaft sowie Betriebswirtschaft und Recht qualifizieren sich hier gleichzeitig zum/r Bankkaufmann/-frau.

Zu beachten ist, dass in diesem Fall der Beginn der Berufsausbildung ein Jahr vorgeschaltet wird, und das Studium erst im zweiten Jahr parallel beginnt. Somit beträgt die gesamte Studiendauer 4,5 Jahre.

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Stand: 14.12.2016, MS (Career Service)