Flyer zum Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft und Recht

Die beruflichen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten des Bachelors sind durch das duale Angebot betriebswirtschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Lehrinhalten seit dem WS 2009/2010 in zwei unterschiedlichen Teilstudiengängen („Bachelor of Arts“ und „Bachelor of Laws“) von großer branchen- und funktionsmäßiger Vielfalt gekennzeichnet. Ziel des Studiengangs Betriebswirtschaft und Recht ist die Ausbildung der Studierende mit soliden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und vertieftem Rechtswissen, so dass diese in der Lage sind, praktische Probleme - unter Berücksichtigung rechtlicher Bezüge - zu lösen und unternehmerisch gestaltend tätig zu sein. Den Absolventen stehen somit Berufssparten der Privatwirtschaft (z.B. private Unternehmen, Banken), der öffentlichen Verwaltung (z.B. Behörden, Gebietskörperschaften, Sozialversicherungsträger) oder eine freiberufliche Tätigkeit (z.B. bei Wirtschaftsprüfern, Steuer- und Unternehmensberatern, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern) offen. Der Bachelorabschluss eröffnet den Absolventen u.a. neben einem zügigen Berufseinstieg im In- und Ausland die Möglichkeit, ein Masterstudium anzuschließen.

Betriebswirtschaft und Recht in Aschaffenburg studieren

Konzept

Der Bachelorabschluss bildet einen ersten berufsqualifizierenden akademischen Abschluss, der deutlich oberhalb der Berufsschulen, Berufskollegs und Berufsakademien positioniert ist. Durch das Studium werden Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen vermittelt, die für o.g. Ziele benötigt werden. Der Studiengang Betriebswirtschaft und Recht bietet hierbei eine interessante Kombination aus betriebswirtschaftlichem Wissen und praxisrelevanten juristischen Kenntnissen, die für Studienanfänger ab dem Wintersemester 2009/2010 in zwei Teilstudiengängen mehr oder weniger intensiviert werden können. Die Studieninhalte im Teilstudiengang Wirtschaft (Bachelor of Arts) setzen sich zu 60% aus betriebswirtschaftlichem und zu 40% aus juristischem Lehrstoff, im Teilstudiengang Recht (Bachelor of Laws) zwischen 24% und 43% aus betriebswirtschaftlichem und zwischen 57% und 76%, je nach Fächerwahl der Studierenden, aus juristischem Lehrstoff zusammen.

Studiengangsaufbau

Der Studiengang Betriebswirtschaft und Recht besteht aus modular aufgebauten Studiensemestern. Jedes Modul bildet für sich eine abgeschlossene Lerneinheit. Diese Einheiten sind so aufeinander abgestimmt und aufgebaut, dass zunächst eine breite betriebswirtschaftliche Grundlagenausbildung und darauf aufbauend eine zunehmende Spezialisierung erfolgt. Die Module schließen mit Abschluss eines Leistungsnachweises entsprechend der Studien- und Prüfungsordnung und des Studienplans am Ende des Semesters und erstrecken sich nicht über mehrerer Semester.

Studieninhalte und Studienschwerpunkte

In den Basissemestern des Studienganges Betriebswirtschaft und Recht werden neben fundierten betriebswirtschaftlichen Grundlagen für beide Teilstudiengänge Grundkenntnisse im Bereich Zivilrecht gelehrt, die (im Gegensatz zu einem reinen Betriebswirtschaftsstudium) durch Vorlesungen in ausgewählten Rechtsgebieten des Öffentlichen und Privaten Rechts erweitert werden. Die Vermittlung von Weltwirtschaftssprachen und EDV-Kenntnissen tragen zu einer zukunftsorientierten Ausbildung im Hinblick auf die Globalisierung bei. Ziel des Studiums ist neben entsprechender Fachkompetenz, die Entwicklung sozialer und methodischer Kompetenzen zu fördern. Die Persönlichkeitsbildung sowie der Erwerb von Führungswissen und Führungstechniken sind Grundlagen für ein in komplexen und interkulturellen Gegebenheiten kompetentes Agieren und Handeln sowie für die Übernahme betriebswirtschaftlicher Leitungsaufgaben. Ab dem dritten Studiensemester der Bachelor-Studien- und Prüfungsordnung 3 (Studienanfänger des Wintersemesters 2009/2010) wählen die Studierenden des Studiengangs bindend einen der beiden angebotenen Teilstudiengänge Wirtschaft oder Recht, in denen die jeweilige Fachkompetenz entsprechend des o.g. Konzeptes intensiviert wird. Durch die Wahl von zwei Schwerpunktmodulen, jeweils im 5., 6. oder 7. Semester wird, aufbauend auf betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundkenntnissen, dem Studierenden entsprechend seiner Interessen der Erwerb praxisrelevanten Spezialwissens ermöglicht. Es werden Schwierigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen der Problemlösungstechniken aufgezeigt, die befähigen, in Wirtschaft und Verwaltung besonders qualifizierte Aufgaben zu übernehmen.

Praxisnahe Ausbildung

Das im Bachelor variabel im 5. oder 6. Studiensemester abzuleistende Praxissemester unterstützt das Ziel einer fundierten praxisbezogenen Ausbildung. Hierbei wird der Lernort von der Hochschule in den Betrieb und in eine andere Einrichtungen der Berufspraxis verlagert. Praxis- oder Studiensemester können von den Studierenden gerne auch mit Unterstützung und Beratung durch die Beauftragen für Auslandsangelegenheiten, im Ausland absolviert werden, um zusätzliche Schlüsselqualifikationen und Erfahrungen zu sammeln. Die Praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen (PLV) am Ende des Praxissemesters tragen zur Entwicklung sozialer und methodischer Fähigkeiten im integrativen Bereich sowie zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen bei. Zur weiteren Vorbereitung auf das Berufsleben werden in den Vorlesungen Probleme aus der Praxis analysiert und Lösungen fallbezogen erarbeitet. Aktuelle und praxisnahe wirtschaftrechtliche Probleme soll auch die Bachelorarbeit aufgreifen, die fallbezogen und selbstständig unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Methoden und Techniken, idealerweise in Kooperation mit einem Unternehmen, erstellt wird.