In dieser Abteilung sind folgende Kompetenzen vertreten:

  • Automatisierung
  • Autonome Systeme
  • Intelligente Sensorik
     

Die Automatisierung von Fertigungs- und Produktionsprozessen einerseits und technischen Produkten andererseits stellt einen Schlüssel für die erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb dar. Durch diese können erhebliche Fortschritte bei der Funktionalität sowie der Sicherheit und Energieeffizienz der Produkte und Anlagen erzielt werden. In der Region um Aschaffenburg ist die Industriestruktur geprägt durch eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten. 

Die moderne Automatisierungstechnik ist gekennzeichnet durch einen multidisziplinären Ansatz mit Beiträgen aus vielen wissenschaftlichen Gebieten. Hierbei kann unterschieden werden zwischen einem gemeinsamen Methodenapparat (angewandte Mathematik, Modellbildung, Simulationstechnik, Regelungstheorie, Informatik, Kommunikationstechnik) und den anwendungsorientierten Disziplinen mit z. T. spezifischer Ausrichtung für den jeweiligen Einsatzfall (Sensorik, Aktuatorik inkl. Antriebstechnik, (Leistungs-)Elektronik, Robotik, Computer-Hardware, Software-Werkzeuge).

Die Hochschule Aschaffenburg kann mit ihren Wissenschaftlern durch interdisziplinäre Zusammenarbeit komplette Lösungspakete für automatisierungstechnische Fragestellungen erarbeiten und die Übertragung in die industrielle Anwendung unterstützen.

Im Rahmen des Forschungsbereiches Intelligente Sensorik wird die Kompetenz mehrerer ProfessorInnen der Hochschule aus folgenden Gebieten gebündelt:
 

  • Elektronische Bauelemente und Sensorik
  • Hochfrequenztechnik und EMV
  • Informationstechnik, digitale Signal- und Bildverarbeitung, mathematische Methoden der Signalverarbeitung
  • Entwurf integrierter Schaltungen
  • Mustererkennung und Computational Intelligence


In dem Forschungsbereich werden Verfahren der Sensorsignalerfassung, der Signalverarbeitung sowie der Signalauswertung in unterschiedlichen industriellen Anwendungsfeldern untersucht und exemplarisch bis zum Stadium eines Prototyps entwickelt. Der FuE-Schwerpunkt umfasst auch die Sensor- und Sensorelektronikentwicklung auf Chipebene sowie die FPGA- und Mikrocontroller-Programmierung.

Die intelligente Sensorik hat ein breites Einsatzgebiet. Typische Anwendungsfelder sind die Automatisierungstechnik einschließlich Robotik, der automotive Sektor einschließlich Verkehrssicherheit, die Produktions- und Verfahrenstechnik, das Gesundheitswesen und die Unterhaltungs- und Haushaltselektronik sowie Qualitätssicherung und Produktionsüberwachung. In dem breiten Einsatzgebiet liegt ein großes Innovationspotential, das z. B. die EU und das BMBF durch Ausschreibungen zu diesen Themen dokumentiert.

Folgende Anwendungsfelder werden konkret untersucht:

  • Drucksensoren mit WLAN-Anbindung zur drahtlosen Messsignalübertragung
  • Hochauflösende Sensorik
  • Algorithmenentwicklung für digitale Bildverarbeitung und Mustererkennung mit intelligenten Kameras, die z. B. FPGAs enthalten, u. a. mit dem Ziel der Echtzeitfähigkeit
  • Umgebungstolerante Vorverarbeitung digitaler Bilddaten
     

Aufbauend auf bisherigen Kooperationen entwickelt dieser ZeWiS-Forschungsbereich in Zusammenarbeit mit einem namhaften Unternehmen aus dem Bereich der Sensortechnik Konzepte für die Druck- und Temperaturmesstechnik sowie die Kalibrationstechnik der Zukunft.